Waldbad

  • Waldbad
  • Waldbadbrücke
  • Waldbadbrücke
  • Waldbad

Waldbad

 

An der Saale, versteckt hinter hohen Bäumen, befindet sich das Waldbad. In den Sommermonaten lockt es seit 1931 Besucher von nah und fern an.

Da das Bad und die Stadt an gegenüberliegenden Ufern der Saale liegen, verbindet beide Seiten eine Brücke. In leuchtendem Orange gestrichen, ist sie mit ihrer Bogenform von weitem zu erkennen.

Geschichte

Mai 1917

In der Nähe der später errichteten Christkönigkirche wurde in der Saale eine Badeanstalt errichtet. Bauherr war das Leuna-Werk.

Die Badeanstalt war für Mitarbeiter und Bewohner von Neu Rössen und Göhlitzsch gedacht.

1925 bis 1926

Eine zusätzliche Badeanstalt für Frauen wurde errichtet.

1928 bis 1929

Die Wasserqualität verschlechterte sich in den zurückliegenden Jahren. Die Gemeinde beschloss die Badeanstalt in der Saale zu schließen und ein neues Bad zu bauen.

Herbst 1930

Die Architekten Jahn und Busse leiteten die Arbeiten am neuen Waldbad ein. Auch die 55 Meter lange Brücke wurde errichtet.

26. April 1931

Das Waldbad wird feierlich eröffnet. Im ersten Jahr kamen 400.000 Besucher.

1936

Eine Wasserrutsche aus Holz wurde errichtet. Die Besucherzahlen gehen zurück. Trotzdem kommen pro Saison knapp 100.000 Gäste ins Bad.

1945

Bei Bombenangriffen wurde das Waldbad schwer beschädigt.

26. Juli 1946

Der Wiederaufbau des Bades begann.

Mai 1947

Das reparierte Waldbad wurde wieder eröffnet.

1962

Eine Warmwasserleitung aus dem Werk wurde verlegt. Damit sollte das Wasser im Bad gemischt und so erwärmt werden.

1968 bis 1975

Neben den üblichen Maßnahmen zur Instandhaltung mussten immer wieder Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Die Besucherzahlen gingen weiter zurück und schwankten zwischen 40.000 und 80.0000 Gästen je Saison.

1994

Bei einem Hochwasser wurde das Gelände überflutet. Die Saison konnte erst mit fast zweimonatiger Verspätung begonnen werden.

1996

Eine neue Rutsche wurde gebaut. Mit einer Länge von 101 Metern, war sie damals die längste Rutsche Sachsen-Anhalts.

1997 bis 2000

Das Waldbad wurde grundlegend renoviert und modernisiert. Das Bild eines modernen Freizeitbads mit großer Tradition nahm Gestalt an.

Architektur

Umgeben von hohen Bäumen und zahlreichen Grünflächen verdient das Waldbad seinen Namen.

Die Badefläche besteht aus zwei Becken. Mit einer Gesamtfläche von 3.500 Quadratmetern sind sie das Herzstück des  Bades.

An das Becken für Schwimmer ist der Sprungturm angegliedert. Hier gibt es Sprungbretter auf Höhen von 1 Meter, 3 Meter und 5 Meter.

Das Becken für Nichtschwimmer beinhaltet zahlreiche weitere Attraktionen. Neben der 101 Meter langen Wasserrutsche befinden sich in diesem Becken auch Bodensprudler und Nackenduschen. Die Wassertiefe steigt mit zunehmender Nähe zum Schwimmerbecken an.

Drei historische Skulpturen fassen den Eingangsbereich des Beckens für die Nichtschwimmer ein. Die farbenfrohen Tiergestalten kennen Jung und Alt.

Die Anlage zur Aufbereitung des Badewassers hat eine Leistung von 200 PS. Die Menge Wasser, die damit stündlich umgewälzt wird, entspricht etwa 8.500 Badewannen.

Ein modernes Gebäude mit Umkleidekabinen und Imbiss vervollständigen das moderne Freizeitbad mit großer Tradition.

Weiterführende Links

Preise

Erwachsene Tageskarte:

3,00 Euro

ermäßigt* Tageskarte:

2,00 Euro

Familienkarte**:

8,00 Euro

Erwachsene ab 17:00 Uhr:

2,00 Euro

ermäßigt* ab 17:00 Uhr:

1,50 Euro

Erwachsene Saisonkarte:

45,00 Euro

ermäßigt* Saisonkarte:

30,00 Euro

* Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis

** maximal 2 Erwachsene und 3 Kinder