Neuer Gebäudekomplex vereint Feuerwehr, Rettungswache und Bauhof
Volksfeststimmung herrschte bei strahlendem Sonnenschein, als am
Sonntag, den 27.03.2011, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses der
Freiwilligen Feuerwehr Günthersdorf-Kötschlitz mit
Rettungswache und Bauhof nach einer fast zweijährigen Bauzeit
offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.
Frank Bommersbach, Landtagsabgeordneter von Sachsen Anhalt, Dr.
Dietlind Hagenau, Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Andreas Stolle,
Ortsbürgermeister der Ortschaft Kötschlitz, sowie Marianne
Riemeyer, Ortsbürgermeisterin der Ortschaft
Günthersdorf, würdigten den knapp 3,4 Millionen Euro teuren
Neubau als gelungenes Projekt. Der Feierlichkeit wohnten auch Vertreter
der umliegenden Feuerwehren, Vertreter aus Rat und Verwaltung der Stadt
Leuna sowie Vertreter der Feuerwehr der polnischen
Partnerstadt Jaraczewo bei.
Nach dem symbolischen Banddurchschnitt segnete Pfarrer Hartmut
Richter das neue Gebäude, welches zusätzlich eine
Rettungswache der Ambulanz Merseburg GmbH und den Bauhofstützpunkt
der beiden Ortschaften Günthersdorf und Kötschlitz beherbergt.
Die Brandschützer können mit ihrem neuen Domizil zufrieden
sein, Platznot wird es nun nicht mehr geben. Fahrzeughalle,
Schulungsräume, Umkleideräume, Räumlichkeiten für
die Jugend- und Kinderfeuerwehr, ein historisches Kabinett
… - alles befindet sich in dem funktionellen Neubau unter
einem Dach. Viele Besucher nahmen das Angebot einer Führung
durch den Gebäudekomplex interessiert an, Einsatzfahrzeuge wurden
präsentiert, erklärt und teilweise vorgeführt.
Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten, eine Mal- bzw.
Bastelstraße und eine Hüpfburg sorgten für kurzweiligen
Zeitvertreib.
Höhepunkt dieses Nachmittages war eine Schauvorführung der
Feuerwehrleute, in welcher ein verletzter Dacharbeiter geborgen werden
musste. Die Besucher erlebten ganz nah und authentisch die
Alarmierung und Bergung „live" vor Ort. Sogar ein
Rettungshubschrauber landete auf dem benachbarten Sportplatz, der
für kurze Zeit besichtigt werden konnte.
Bis in die späten Nachmittagsstunden nutzten die Interessierten
den Tag der offenen Tür, um sich über das neue
Feuerwehrgerätehaus zu informieren. Durch die Unterbringung von
Feuerwehr und Rettungswache unter einem Dach und der Zusammenarbeit
beider wird zukünftig die bestmögliche Rettung für
verunfallte Personen in den angrenzenden Ortschaften möglich sein.
Sabine Clemenz
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