Verkehrswacht Region Merseburg e.V.  führte im Rahmen der Verkehrserziehung ein Fahrradtraining für die Mitglieder der Kinderfeuerwehr Leuna durch

Die Zahl der Wege, die Kinder mit dem Rad zurücklegen, nimmt schon im Grundschulalter enorm zu. Das Fahrrad ist aus dem Alltag der Kleinen nicht mehr wegzudenken. Ob auf dem Schulweg oder während der Freizeit - mit häufigerem Fahren steigen leider die Risiken und demzufolge auch die Anzahl der oft folgenschweren Unfälle.
Da die Jüngsten der Kinderfeuerwehr fast alle dieser Altersgruppe entsprechen, und viele von ihnen sogar selbst mit dem Fahrrad zum Dienst erscheinen, nahmen die Betreuer das Angebot der Verkehrswacht Region Merseburg e.V. gern in Anspruch, den Kindern zu helfen, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Fahrrad zu verbessern.
Somit trafen sich am Nachmittag des 26. August alle mit ihrem eigenen Fahrrad (selbstverständlich mit Fahrradhelm) am Gerätehaus der Feuerwehr. Von dort ging es zu Fuß zum Parkour für das Fahrradtraining, welcher schon im Vorfeld von der Verkehrswacht aufgebaut worden war. Herrn Laue (Vorsitzender der Verkehrswacht) mit seinen Mitarbeitern Frau Göricke und Herrn Pitzing überprüften zuerst  die Fahrräder der Kinder auf die Betriebs- und Verkehrssicherheit. Die Bremsen, Lichtanlagen, Reflektoren, Reifen, Pedale  … wurden kontrolliert, kleinere Mängel an Ort und Stelle behoben. Da es wenige Beanstandungen gab, bekam fast jedes Rad die TÜV-Plakette 2009. Nun hatte jeder noch das Bestehen des aufgebauten Parkours vor sich. Nach dem Anfahren ging es über ein Spurbrett von ca. 5 Meter Länge. Danach mussten die Kinder einen Kreis fahren, wobei sie mit der linken Hand von einer Schranke eine Kette öffnen und diese dann wieder ablegen mussten. Für den Rückweg war eine Slalom-Strecke aufgebaut. Das Wichtigste war, nicht stehend zu fahren und vor allem nicht zwischendurch anzuhalten, ausgenommen natürlich im Ziel. Viele Kinder hatten Probleme, die Balance auf dem Spurbrett zu halten, auch das einhändige Fahren im Kreis ließ den Einen oder Anderen von der Bahn abkommen. Am Ende erreichte dann aber doch jeder kleine Radfahrer stolz das Ziel. Und da es ohne eine kleine Belohnung bei Kindern nie geht, gab es zum Abschluss Gummibärchen, Verkehrsschilder zum Ausmalen und noch viel wichtiger: den „Rad-Ratgeber“ – eine Broschüre der Deutschen Verkehrswacht.
Das Lernziel dieses Nachmittages, immer ein verkehrssicheres Fahrrad zu benutzen und jederzeit auf dessen einwandfreien Zustand zu achten, wurde den Kindern gut verständlich vermittelt. Auch die Übungen zur motorischen Sicherheit werden die Kids sicherer im Straßenverkehr gemacht haben, um Verletzungen bei Fahrradunfällen sowie Fahrradstürzen demnächst besser vorzubeugen.

Sabine Clemenz

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