Einen Baum pflanzen – ein kleiner Beitrag mit einer großen Wirkung

 „Wir pflanzen einen Baum“ - so lautete das Motto des letzten Treffens der Jüngsten der Freiwilligen Feuerwehr Leuna  am 25. August  – auf den Tag genau 4 Monate nach dem „Tag des Baumes“, welcher jedes Jahr am 25. April begangen wird.
Die Betreuer hatten sich zum Ziel gesetzt, den Kindern die Wichtigkeit von Bäumen näher zu bringen, denn Bäume sind für das Wohlbefinden des Menschen unentbehrlich. Sie spenden Schatten, säubern die Luft und sind ein Biotop für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen.
Vom Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr ging es mit zwei Einsatzfahrzeugen zum Gelände der "Friedrich-Ludwig-Jahn" Schule. Neben der Schule, an einem Feldweg gelegen, sollte eine amerikanische Roteiche gepflanzt werden. Die Rot-Eiche war ausgewählt worden, da diese sehr anpassungsfähig und allgemein anspruchslos gegenüber den bestehenden Bodenverhältnissen ist. Die Kinder staunten, als Sie erfuhren, dass dieser Baum bis zu 400 Jahre alt werden kann und einen Stammdurchmesser von bis zu 2 Metern erreicht. Ihnen wurde erklärt, dass diese Eiche in ca. 100 Jahren soviel Sauerstoff in einer Stunde liefert wird, wie 50 Menschen benötigen, um eine Stunde zu atmen.
Für das Einpflanzen des Baumes war das Wetter ideal, der Boden nicht allzu feucht. Schließlich ging es gemeinsam ans Werk. Jedes Kind bewaffnete sich voller Eifer mit einem Spaten. Schnell war die Grube für den Baum ausgehoben, die ungefähr 1,5 mal so groß wie der Ballen werden musste, damit sich die neu wachsenden Wurzeln gut ausbreiten können. Der Baum wurde aufgestellt, Erdreich und reichlich Wasser kamen hinzu. Damit die junge Eiche in Ruhe anwurzeln kann, wurden Pfähle in den Boden gerammt und ein Gurt soll helfen, ihr zukünftig den nötigen Halt zu geben.
Die Kinder waren stolz auf das Vollbrachte und mit dem Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben, ging es wieder zurück zum Gerätehaus der Feuerwehr.  Alle hatten augenscheinlich große Freude, den Baum zu pflanzen und besuchen “Ihre“ Eiche hoffentlich des Öfteren auch noch nach dieser Pflanzaktion.  
An diesem Nachmittag waren die Kinder der Natur sehr nah, Ihnen wurde das Gefühl vermittelt, etwas Langlebiges und fast Unendliches geschaffen zu haben. Sie lernten die Natur besser zu achten und zu schätzen.


Sabine Clemenz

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