Wofür sind Hydranten da?
Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Treffens der Kids der Kinderfeuerwehr Leuna nach den Sommerferien.
Dass bei großen Bränden die Feuerwehr sehr viel mehr Wasser
braucht, als sie mit ihren Tanklöschfahrzeugen mitführen
kann, leuchtete allen Kindern sofort ein. Den Meisten war es auch nicht
neu, zu erfahren, dass es im Stadtgebiet überall Hydranten gibt,
die eigens für die Feuerwehr eingerichtet sind.
Aber wie funktioniert nun so ein Hydrant? Anhand eines
Unterflurhydranten im Innenhof des Bauhofes wurde alles kindgerecht
erklärt. Der Deckel wurde geöffnet, ein Standrohr eingesetzt
und dann hieß es zu Freude der kleinen Feuerwehrleute
„Wasser marsch!“. Auch die Angaben auf dem jeweils
dazugehörigen Hydrantenschild wurden erklärt – und nun
kam die Herausforderung. Die Kinder wurden in drei Teams geteilt. Jede
Gruppe bekam einen Hydrantenplan eines kleinen Gebietes aus der
Umgebung des Gerätehauses der Feuerwehr in die Hand. So schnell
wie möglich sollten die dort eingezeichneten Hydranten gefunden
werden. Jedes Team wollte unbedingt Erster werden. Aber anhand der
Karte zu erkennen, wo sich denn überall das Löschwasser
versteckt, was die Feuerwehr bei einem Brand so dringend braucht, war
gar nicht so einfach. Die Betreuer halfen und die Kinder flitzten
voller Aufregung los, um die eingezeichneten Hydranten so schnell wie
möglich zu finden. Es dauerte nur eine knappe halbe Stunde, dann
waren die Gruppen am Zielpunkt auf dem Spielplatz wieder angekommen. Da
sich alle tapfer geschlagen hatten, wartete auch auf jedes Kind eine
kleine Überraschung zur Belohnung.
Für die Minis war dieser Nachmittag ganz bestimmt sehr lehrreich
und auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Ein großes Lob
an die Betreuer der Kinderfeuerwehrgruppe, wie immer war alles super
organisiert!
Sabine Clemenz
Photo album created with Web Album Generator