Freiwillige Feuerwehr Leuna > Mobiler Hochwasserschutz, bei der Feuerwehr Leuna/Ortsfeuerwehr Kötzschau, getestet.

Am Samstag, dem 19. November nahmen einige Führungskräfte der Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leuna, Bad Dürrenberg, der Gemeinde Schkopau und der Stadtrat Herr Peter Engel (Leuna) die Gelegenheit wahr, sich intensiv über ein mobiles, ortsunabhängiges Hochwasserschutz System der Firma Beaver anlässlich  einer praktischen Vorführung zu informieren.
Herr Andreas Roos, Delegierter des Verwaltungsrates der Firma Beaver Schutzsysteme AG, aus Grosswangen in der Schweiz, zeigte im theoretischen Teil seiner Vorführung die Einsatzmöglichkeiten des Systems sowie deren Grenzen auf. Die Produktion des Systems erfolgt auch in Sachsen.
Im praktischen Teil demonstrierte Herr Roos, unterstützt durch einige Feuerwehrkameraden, die Handhabung des mobilen Hochwasserschutzes. Im Wirkungsprinzip wird hier Wasser gegen Hochwasser eingesetzt.  Die Stauelemente (Doppel-Schläuche) werden erst mit Luft gefüllt, dann in die vorgesehene Position gebracht und im Anschluss daran wird die Luft durch Wasser ersetzt. Mehrere Stauelemente können endlos miteinander verbunden werden. Die möglichen Stauhöhen betragen je nach Doppelelementschlauchdurchmesser 30 cm bis 130 cm.
Diese Vorführung erwies sich als ausgesprochen hilfreich, um bei den anstehenden Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren, realistische Vergleiche der Hochwasser Schutzsysteme zu erlangen.

Text und Foto
Martin Pochert
Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e.V.

Foto: Die Teilnehmer stehen mit Herrn Roos (rechts) auf dem Doppelschlauchsystem.

 

 

 

 

 

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