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Leuna

Rathaus Leuna
Einst ein Synonym für geschundene Umwelt, zeigt sich die Stadt an der Saale heute als grüne Oase und architektonisches Kleinod. Leuna zu besuchen, heißt sich überraschen zu lassen, von alten Ansichten und neuen Perspektiven, von Steinzeit, Romanik, und Bauhaus. Leuna, das ist Wohnen im Grünen mit einem hochmodernen Industriestandort in direkter Nachbarschaft.
Leuna kann auf eine 6.000 jährige Siedlungsgeschichte verweisen (Rössener Kultur). Die historische Gartenstadt (Siedlung „Neu Rössen“) bildet das Kerngebiet der heutigen Gemeinde und entstand in den Jahren 1917 bis 1927. Im Jahr 1945 erhielt Leuna das Stadtrecht. Das Stadtgebiet umfasst die historische Gartenstadt und die fünf Ortsteile Leuna-Ockendorf, Rössen, Göhlitzsch, Daspig und Kröllwitz.
 

Industriestadt

Haupttorplatz
Der Industriestandort Leuna ist bis über die Grenzen Europas bekannt. Bereits im Jahr 1916 begründete Carl Bosch im Auftrag der BASF mit dem Ammoniakwerk Merseburg die Geschichte des Standortes. In einer Rekordbauzeit von nur elf Monaten entstand einer der größten Chemiestandorte Europas – das spätere Leuna-Werk. Zurzeit befinden sich circa 100 Unternehmen am Standort.
 

Gartenstadt

Gartenstadt
Der Begriff „Gartenstadt“ entstand Ende des 19. Jahrhunderts und steht für Wohnungsbau auf  billigem Bauland in Form von planmäßig angelegten, stark durchgrünten Stadtvierteln.
Diese Gartenstädte, die der arbeitenden Bevölkerung ein kulturvolles, naturnahes Leben ermöglichen sollten, entstanden in Deutschland vor allem beim Aufbau neuer Industriegebiete, wo kurzfristig viele bezahlbare Wohnungen benötigt wurden.
Die Gartenstadt Leuna gilt als eine der größten Gartenstadtsiedlungen Europas und ist das größte Flächendenkmal des Saalekreises.