In den Räumen der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Spergau fand am 8. Oktober für 36 Führungskräfte der Ortswehren der Stadt Leuna eine Fortbildung statt.
Nach der Begrüßung durch den Stadtwehrleiter Kamerad Matthias Forst wurde folgende Agenda vorgestellt und deren Bildungsinhalte ausführlich vermittelt.
• Photovoltaikanlagen im Feuerwehreinsatz (Informationen für Einsatzkräfte von Feuerwehren nach dem Gefahrenschema der Feuerwehr AAAACEEEE) (Q Cells)
• Neue Feuerwehreinsatzpläne und warum sie notwendig sind
• Standardeinsatzregeln – sinnvoll oder Unsinn?
• AGT - Notfalltraining/Atemschutzüberwachung nach FwDV 7 (Kamerad Marcus Heller)
• Pressearbeiten im Feuerwehreinsatz (Kamerad Martin Pochert)
• Diskussion/Verabschiedung
Kamerad Sven Winterling ging beim Thema Photovoltaikanlagen fundiert auf die besonderen Risiken für die Einsatzkräfte der Feuerwehren ein, damit im Schadensfall eine ordnungsgemäße Freischaltung dieser Anlage vorgenommen werden kann, und die Gefahr ausgehend von der Elektrizität gebannt wird. Die Zahl dieser Anlagen wird im Stadtgebiet zunehmen, und es ist notwendig für die Feuerwehr, auf eventuelle Schadensereignisse vorbereitet zu sein.
Kamerad Matthias Forst begründete erneut die Feuerwehreinsatzpläne und traf dabei auf volles Verständnis bei den Führungskräften. Diese Pläne sind für die tagsüber Einsatzstärke der Feuerwehren im Stadtgebiet die effektivste Möglichkeit.
Die Standsarteinsatzregeln wurden nach den bestehenden Feuerwehrdienstanweisungen als sinnvoll erachtet und nur auf die Besonderheiten einzelner Wehren modifiziert. (Funk)
Kamerad Marcus Heller brachte den Führungskräften noch einmal die anzuwendenden Maßnahmen im Falle eines Atemschutzgeräteträger Notfalls nahe. Seine Powerpoint Präsentation zu diesem Thema war umfassend und gut verständlich, so dass mancher Kamerad sein Wissen noch einmal überprüfen konnte.
Für die Pressearbeit im Feuerwehreinsatz wurden durch Kamerad Martin Pochert sinnvolle Hinweise gegeben, damit eine positive Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehren weiterhin erfolgen kann. Die einschlägigen Paragrafen des Grundgesetztes und des Landespressegesetztes wurden dabei kurz erörtert, aber da der Mensch ein „Augenmensch“ ist, zeigte Kamerad Pochert selbstverständlich auch einige Beispiele für die Öffentlichkeitsarbeit.
Die im Anschluss an diese etwa 5 Stunden dauernde Veranstaltung, die durch die Kameraden der Feuerwehr Spergau sehr gut betreut wurde, konnte das Resümee gezogen werden, das einige neue Erkenntnisse für die Belange der Feuerwehr vermittelt wurden.
Text und Foto: Martin Pochert, Kreisfeuerwehrverband Saalekreis
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