Der Grabhügel von Rössen
Nahe des Dorfes Rössen liegt zwischen dem Ort und dem Einschnitt der Bahn nach Leipzig ein frühgeschichtlicher Hügel, der jetzt von einem Gefallenendenkmal für die Toten des ersten Weltkrieges gekrönt wird.
Früher stand eine Grabstelle auf ihm, die jetzt recht unbedacht im Erdreich verschwunden ist. Unter der Stele soll im Hügel ein Königssohn im goldenen Sarg bestattet liegen. Der Hügel ist jedoch bereits ausgegraben. Er barg u.a. eine 1,40 m lange Steinkiste der Schnurkeramiker und darüber eine Grabstele der Glockenbecherkultur. Unter dem Hügel lagen stichbandverzierte Scherben. Weitere Gräber stammen aus jüngerer Zeit.
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