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Günthersdorf

Mitglieder des Ortschaftsrates:

Riemeyer, Marianne (Ortsbürgermeisterin)
Bolte, Hans-Joachim   
Franke, Steffen   
Gladitz, Jörg   
Görlitz, Ines   
Gutknecht, Maik   
Krupa, Werner   
Nitsch, Uta   
Pausch, Dirk   
Ratzsch, Siegfried   
Schmidt, Hartmut   
Voigt, Andreas   
Zuber, Udo   
Fischer, Bauern und Jäger zählen zu den „Ureinwohnern“ von Günthersdorf.
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Die erste urkundliche Erwähnung von Günthersdorf stammt vom 8. November 1285. Im Jahr 1640 wurde durch schwedische Soldaten, die durch den 30-jährigen Krieg in der Gegend umherzogen, Günthersdorf überfallen, ausgeplündert und teilweise abgebrannt.
In der Zeit von 1770 bis 1780 riss man wegen Baufälligkeit das Günthersdorfer Schloss ab.

Leider gibt es keinerlei Nachweis, wie es ausgesehen hat und wer der Besitzer war. Am 14. Oktober 1890 fand die Einweihung der Schule in Günthersdorf (jetzige Kindertagesstätte) durch Pastor Luther aus Pissen statt. Pastor Luther war ein Nachfahre von Dr. Martin Luther.
Anfang des 20. Jahrhunderts, als in Günthersdorf ein richtiger Bauboom einsetzte (1912-1928) siedelten sich auch Handwerksbetriebe und Dienstleister an.
Fischer, Bauern und Jäger zählen zu den „Ureinwohnern“von Günthersdorf. Sieben Teiche, zum teil künstlich angelegt, erstreckten sich von der „Försterei“ an der Autobahn A9 über das Gelände des jetzigen Einkaufscenters „Nova Eventis“ bis hin zum Elster-Saale-Kanal an der B 181 (Richtung Merseburg).
Durch die politischen und wirtschaftlichen Strukturveränderungen im Zuge der Wiedervereinigung hat sich die Wirtschafts- und Erwerbsstruktur in Günthersdorf erheblich verändert.
Noch in den 80er Jahren stellten die Landwirtschaft, die „Chemie“ und die „Braunkohle“ die dominierenden Wirtschaftszweige dar. Jetzt nimmt das Handels- und Dienstleistungsgewerbe, durch den Einkaufspark „Nova Eventis“ einen beachtlichen Stellenwert ein.
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Touristische Empfehlungen

Zu den bedeutenden Günthersdorfer Bauwerken zählt zweifelsohne der historische Eiskeller, welcher aus der Zeit des Günthersdorfer Schlosses stammt. Er diente in den Jahren des 2. Weltkrieges als Luftschutzkeller.

Der vordere Kellerraum wurde vom Schloss wahrscheinlich als Lagerraum für zu kühlende Lebensmittel nd Getränke genutzt. Das im hinteren Raum eingelagerte Eis sorgte für die niedrige Temperatur.

Für viele Günthersdorfer geriet der Eiskeller in Vergessenheit. Im Zeitraum von 1975-1980 wurde er „wiederentdeckt“ und Mitte der 90er Jahre saniert. Im November 2006 eröffnete die Bürgermeisterin Frau Riemeyer (seit 6. Juni 1984 im Amt) den historischen Eiskeller feierlich. Er ist nicht nur das Domizil des Heimatvereins sondern kann auch für Festivitäten von bis zu 25 Personen genutzt werden.
Kulturelle Höhepunkte
- 3 Königsfeuer
- Teichfest / jährlich 8 Tage nach Pfingsten

Vereine und Verbände
- Chorgemeinschaft „Harmonie“ Günthersdorf e.V.
- Freiwillige Feuerwehr
- Heimatverein
- Karnevalsclub Blau-Weiß
- SV Blau-Weiß Günthersdorf mit den Abteilungen: Fußball, Leichtathletik, Gymnastik, Tischtennis

Öffentliche und soziale Einrichtungen
- Bürgerhaus, Am Eiskeller 4
- Kindertagesstätte, Schulgasse 2
- Jugendclub, Am Weiher 1

 

Internet: http://www.leuna-stadt.de/guenthersdorf

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