Ortschaften > Friedensdorf

Friedensdorf

Mitglieder des Ortschaftsrates:

Bedla, Michael (Ortsbürgermeister)
Forster, Lars   
Grumbach, Heidlinde   
Hartmann, Hans-Joachim   
Haupt, Jürgen   
Quandt, Stephan   
Rabe, René   
Stier, Harald   
Werner, Uwe
  Einladung zur öffentlichen/ nicht öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Friedensdorf am 18. Juni 2010

Erstmals 1125 urkundlich als Chrichesdorph erwähnt, später dann auch Chrikesdorf bis hin zu Kriegsdorf.
tl_files/Leuna/ortschaften/friedensdorf/wappen.jpg Die Gemeinde Friedensdorf feierte 1935 das 870-jähirge Bestehen, denn erstmals urkundlich erwähnt wurde damals Chrichesdorph im Jahre 1125. Es gehört dem Merseburger Domprobst Bischof Johannes.
Doch hatte Johannes diese Güter schon auf dem Würzburger Hoftag 1165 dem Kaiser Friedrich tradiert, die dieser endgültig 1167 dem Hochstift Merseburg übereignete.
Fortan gehörte Chrichesdorph zu dem Obediezdörfern des Merseburger Domkapitels. Die Entstehung des schriftsässigen Rittergutes liegt im Dunkeln. Also ursprünglich wurde das heutige Friedensdorf erstmals 1125 urkundlich als Chrichesdorph erwähnt, später dann auch Chrikesdorf bis hin zu Kriegsdorf.
Am 11. November 1950 wurde, mit Beschluss vom 2. November 1950 des Ministerrates der damaligen Landesregierung Sachsen-Anhalt, Kriegsdorf in Friedensdorf umbenannt. Viele ältere Bürger werden sich an dieses Ereignis noch gut erinnern.
Im damaligen Kriegsdorf gab es ein Schloss, welches am Ende des Zweiten Weltkrieges den Bomben zum Opfer fiel. Dieses Schloss war ein schlichter Bau der Spätrenaissance. In ihm wurde am 16. Januar 1791 Albert von Wedell geboren, der als Offizier des Schill´chen Korps zusammen mit seinem Bruder und neun weiteren Offizieren auf Befehl Napoleons am 16. September 1809 vor Wesel erschossen wurden (Denkmal von 1909 in Friedensdorf). Lesen Sie auch dazu „Am Wedelldenkmal“ der Gebrüder Wedel in Kriegsdorf.
Im Jahr 1935 erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Friedensdorf. Im Krieg wurde die Spritze meist von Frauen bedient. Da es nur wenig oder keine Pferde gab, mussten die Frauen die Spritze mit Muskelkraft bedienen. Heute gehören der Freiwilligen Feuerwehr ca. 50 aktive Mitglieder an, welche von der Altersabteilung unterstützt werden.
Traditionelle Feste gibt es in der Gemeinde Friedensdorf eine Reihe. Hier nur einige, beginnend mit dem Oldie-Cup. Dieses ist für die Älteren der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde und den umliegenden Wehren angedacht. Es erfreut sich einer ausgesprochenen Beleibtheit.
tl_files/Leuna/ortschaften/friedensdorf/3.jpg
tl_files/Leuna/ortschaften/friedensdorf/wappen.jpg Das Heimatfest der Gemeinde findet immer am ersten September-Wochenende statt und es gab schon vor vielen Jahren einmal Umzüge zum Andenken an die Schill’chen Offiziere. Damals unter der Federführung der Bürgermeisterin a.D. Frau Werner.
Aber auch nicht so alte Feste wie das Teichvollfüllfest werden in der Gemeinde gefeiert. Dieses nunmehr seit 1999 organisierte Fest lässt sich auf einen etwas unglücklichen Umstand zurückführen. Nach der umfangreichen Sanierung des ehemaligen Löschteiches, wurde dieser Anfang Dezember 1999 durch die Freiwillige Feuerwehr Friedensdorf befüllt. Nachdem am nächsten Tag der Teich wieder leer war, musste noch mal mit Hand angelegt werden um diese abzudichten. Für die zweite Befüllung wurde ein kleines Fest organisiert, welches nun traditionell wiederholt wird.
In der Gemeinde wurden in den zurückliegenden Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten, mit dem Schwerpunkt „Straßenausbau“ realisiert.
Kulturelle Höhepunkte
- Oldie-Cup der FFW / 1. WE im Juni
- Heimatfest / 1. WE im Sept.
- Teichvollfüllfest

Vereine/Verbände
- Unterhaltungsverband Saale/Elser (Herr Köcher)
- Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr (Ingo Zinsch)
- Jugendclub (Christian Stier)
- Verein der Freien Wählergemeinschaft (Uwe Werner)

Öffentliche Einrichtungen
Dorfgemeinschaftshaus; Trebnitzer Weg 7; 06237 Leuna OT Friedensdorf