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Rückblick: 10 Jahre Eisenbahnbahnmuseum Kötzschau

Montag, 29. Mai 2017
  • David Falk, Vereinsvorsitzender, begrüßt die Gäste

  • David Falk, Vereinsvorsitzender, begrüßt die Gäste
  • Einblick in das Museum

  • Einblick in das Museum
  • Ortsbürgermeister Wolfgang Weise auf Draisinenfahrt

  • Ortsbürgermeister Wolfgang Weise auf Draisinenfahrt

Am Sonntag, 28. Mai 2017, feierten die Eisenbahnfreunde Kötzschau e. V. das 10-jährige Bestehen ihres Vereines und des Eisenbahnmuseums.

Dazu hatte der Verein auf das Gelände am Bahnhof in Kötzschau eingeladen. Der Männerchor Schladebach unterhielt die Gäste bei schönstem vorsommerlichem Wetter zur Eröffnung des Festes, natürlich durften dabei besondere Lieder wie „Auf der schwäb‘sche Eise‘bahne“ nicht fehlen.

David Falk, Vorsitzender des Vereines, begrüßte um 10 Uhr herzlich die ersten Besucher; stellvertretend für den Landrat ließ Dr. Tilo Heuer, Landrat a. D., in seinem Grußwort die vergangenen 10 Jahre des Eisenbahnmuseums Revue passieren.
Glückwünsche konnte der Verein unter anderem auch von Dieter Stier, Bundestagsabgeordneter des Burgenland-Saalekreises; Christoph Schulze, Bürgermeister der Stadt Bad Dürrenberg; und natürlich der Stadtverwaltung Leuna entgegen nehmen.

Zahlreicher Besucher zeigten sich interessiert an der über 150-jährigen Geschichte der Eisenbahnstrecke Leipzig-Großkorbetha, an der 1856 der Bahnhof Kötzschau eröffnet wurde. Das Museum zeigt nicht nur Bilder, Schriftstücke und alte Uniformen, auch ein original eingerichtetes Dienstzimmer aus den 30-er Jahren kann besichtigt werden.

Das Museum entstand 10 Jahre zuvor im alten Schulgebäude im Ortsteil Schladebach, wurde aber schnell zu klein für die vielen Ausstellungsstücke. So plante der Verein bereits kurze Zeit später den Umzug in das Empfangsgebäude des Bahnhofes Kötzschau. 2014 konnte dort feierlich das Eisenbahnmuseum auf zwei Etagen und im Außengelände mit einer kleinen Gleisstrecke für eine Handhebel-Draisine eröffnet werden.

Das Museum öffnet jeden zweiten Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr für Besucher.

Text und Fotos: H. Hickmann