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Gäste aus Clauen und Jaraczewo feiern Heimatfest in Kötzschau

Mittwoch, 24. Mai 2017
  • Grußworte zum Heimatfest Kötzschau durch Dr. Dietlind Hagenau (Bürgermeisterin), Uwe Lauenstein (Bürgermeister Clauen), Wolfgang Weise (Ortsbürgermeister Kötzschau), Dolmetscherin, Dariusz Strugala (Bürgermeister Jaraczewo) (v.l.n.r.)

  • Grußworte zum Heimatfest Kötzschau durch Dr. Dietlind Hagenau (Bürgermeisterin), Uwe Lauenstein (Bürgermeister Clauen), Wolfgang Weise (Ortsbürgermeister Kötzschau), Dolmetscherin, Dariusz Strugala (Bürgermeister Jaraczewo) (v.l.n.r.)
  • Festumzug zum Heimatfest in Kötzschau

  • Festumzug zum Heimatfest in Kötzschau

Am Freitag, 19. Mai 2017, begann das Kötzschauer Heimatfest mit einem Kinderfest. Die Feierlichkeiten zogen sich über das ganze Wochenende und fanden am Montagabend im traditionellen Lumpenumzug ihren Höhepunkt. Nicht zum ersten Mal feierten Clauener Gäste mit ihrem Bürgermeister Uwe Lauenstein gemeinsam mit den Kötzschauern.

Dieses Jahr begleiteten auch Gäste der polnischen Partnerstadt Jaraczewo den Festumzug am Sonntag. Am Abend trafen sich die Delegationen mit Wolfgang Weise (Ortsbürgermeister Kötzschau), Ortschaftsräten und Vereinsvorsitzenden in der „Mühle“.

Sportverein, Anglerverein, Reitverein, Schulförderverein, der Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr und der Jagdverein stellten ihre Vereinsarbeit vor. Andre Klinge von der Freiwilligen Feuerwehr konnte die Clauener Gäste in seinen Ausführungen vom neuen Fahrzeug, dem seine Einweihung noch bevor stand, begeistern. So schloss sich gleich eine Besichtigung in der Feuerwehr an.

Ein gemeinsamer Ausflug am Montag führte Wolfgang Weise und die Gäste der Partnerstädte auf das Völkerschlachtdenkmal nach Leipzig. 1913 feierlich eingeweiht, erinnert es seit dem an das Jahr 1813, in dem sich eine halbe Million Soldaten aus fast ganz Europa auf den Schlachtfeldern bei Leipzig gegenüber standen. Unter den über 100.000 Opfern befand sich auch Józef Anton Poniatowski. Der kommandierende General ertrank nach einer Brückensprengung mit rund 20.000 Soldaten im Elstermühlgraben.
Heute erinnert ein Denkmal in der Leipziger Gottschedstraße daran. An diesem legten Wolfgang Weise, Ortsbürgermeister Kötzschau, und Dariusz Strugala, Bürgermeister Jaraczewo, Blumen nieder.

Text und Fotos: H. Hickmann