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Rückblick auf die Stadtreise 2017

Montag, 15. Mai 2017
  • Im Spreewald per Kahn unterwegs (Foto: A.Stange)

  • Im Spreewald per Kahn unterwegs (Foto: A.Stange)
  • Blick vom Fließ auf ein Gehöft (Foto: A.Stange)

  • Blick vom Fließ auf ein Gehöft (Foto: A.Stange)
  • Die Leunaer Stadtreisenden im Spreewaldkahn (Foto: A.Stange)

  • Die Leunaer Stadtreisenden im Spreewaldkahn (Foto: A.Stange)
  • Bei der Stadtreise: Warten, dass der Kahn ablegt (Foto: A:Stange)

  • Bei der Stadtreise: Warten, dass der Kahn ablegt (Foto: A:Stange)

Am Samstag, 13. Mai, morgens um 7 Uhr hieß es wie jedes Jahr „Eine Stadt geht auf Reisen“. Das Ziel war der reizvolle Spreewald. Nach vierstündiger Fahrt erreichten die zwei ausgebuchten Reisebusse das erste Etappenziel.

In Boblitz, dem größten Ortsteil Lübbenaus, bestiegen wir die Kähne und fuhren durch die einzigartige Naturlandschaft nach Lehde.

Die Kahnführer unterhielten uns während der leider ein wenig verregneten Fahrt mit Wissenswertem zur Region und der Umgebung.
So seien im Spreewald ca. 1.000 Kähne gewerblich unterwegs und es gäbe 75 Fischer, die die zahlreichen Gaststätten mit ihren Fängen versorgten. Nach einer rund einstündigen Fahrt legten wir in dem wohl bekanntesten Spreewalddorf Lehde an.

Der Ort mit seinen wertvollen Blockhausbauten (das älteste Gebäude ist ca. 200 Jahre alt) steht unter Denkmalschutz. Sehenswert sind das Gurkenmuseum und das Freilandmuseum mit seinen historischen Bauerngehöften.

Nach einem stärkenden Mittagessen ging die Fahrt weiter bis in den Großen Spreewaldhafen Lübbenau. Der Ort wird auch Tor zum Spreewald bezeichnet. Lübbenaus schöne historische Altstadt mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafés konnte jeder nach Belieben erkunden. Sehenswert sind z. B. das Schloss Lübbenau mit Orangerie und Schlosspark, der Marstall, das Torhaus von 1850 mit Kieferknochen eines Grönlandwals und dem Spreewaldmuseum, die barocke zwischen 1738 und 1741 erbaute Evangelische St. Nicolaikirche oder die Kursächsische Postmeilensäule.

Leider war die Freizeit diesmal sehr kurz. Nach einem ereignisreichen Tag ging es gegen 15.30 Uhr zurück in die Heimat.

Wir freuen uns schon auf die Stadtreise 2018.

Text und Fotos: Redaktion Stadtanzeiger